Engelsblut ist ein musikalisches Soloprojekt von Benjamin Luikenga und besteht in seiner Urform seit 1998. Nun, 18 Jahre später, hat sich ein bestimmter, typischer Engelsblut-Stil entwickelt, der doch wiederum nicht „ein“ Stil ist. Von melancholischen, fast klassischen Darkwave Nummern wie „The Traveller“ über traurige moderne Gothic Songs wie „Der Seemann“ bis zu eher Gothic-Folk-Rock Titeln wie „Kapitän“ bietet sich eine große Spanne über mehrere musikalische Ausrichtungen. Dabei wird Wert auf Melodie, Text und bisweilen auch ein Augenzwinkern gelegt.


„Der Gothic-Folk-Rock des misanthropischen Einzelgängers Benjamin Luikenga – kurz und prägnant, der Krähenfürst – begeistert eine stetig wachsende Fan-Schar. Seine Werkschau hört sich seit seinen Anfängen in den späten 90ern wie ein akustisches Tagebuch an. Der Sänger, Texter und Musiker in Personalunion scheint von Luft und unerfüllter Liebe zu leben, denn Benjamin stellt alle Alben gratis auf seine Internetseite. Einige wenige T-Shirts und ein Spendenbutton bieten dem begeisterten Nutzer nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Werke des vielfachen Free Music Chartstürmers zu honorieren. „ (Bruno Kramm, (Das Ich, FAZ))

„Top Act bei mp3.de“(Centauri),

„…schon der Name drückt aus wie verschieden ihre Songs sein können. Zum einem sind es sehr emotionsgeladene, fast schon balladen-ähnliche Stücke. Auf der anderen Seite sind es harte, voller Power steckende hardcore Bretter! Ist eben von jedem etwas dabei…aber natürlich hat es auch alles einen festen Bestandteil. So ziemlich jeder Song geht in die etwas dunklere Richtung…was hier auch absolut richtig ist!“ (VIBES)

„Deine Musik hat mich zur Selbsterkenntnis geführt und mein Herz hat nun die Chance aufgrund gewisser Probleme ,die mir nun bewußt wurden, endlich eine Chance und Perspektive zu geben. Ich weiß nicht wie man auf sowas kommt, aber ich war süchtig nach vielen deiner Lieder, es ist einfach Hardcore!“ (Speedbeat)

Geschichte

Engelsblut wurde 1998 in Leer gegründet und ging aus Benjamin Luikengas Vorgängerprojekt Brandywine hervor. 1997 hatte er bereits erste deutschsprachige Lieder komponiert, die sich von seiner bisherigen Musik abgrenzten.

Neben Engelsblut zeichnet sich Luikenga u. a. auch für das englischsprachige Projekt mono:poly, sowie für Birth Accident verantwortlich.

Stil

Auf den ersten Alben ist noch ein starker Einfluss von Darkwave und Synthpop der 1980er und frühen 1990er Jahre zu erkennen. Ab dem Album Nebel wird vorrangig von Akustikgitarren getragener Rock gespielt. Mit Herzträume treten schließlich Flötenklänge und verstärkte E-Gitarren in den Vordergrund, die durch Virtual Synthesizer erzeugt werden. Die Melodien orientieren sich nun stärker am deutschsprachigen Folk-Rock bzw. Mittelalter-Rock, Luikenga nennt hierfür auch Subway to Sally als einen prägenden Einfluss. Auf den Folgealben wird das Klangbild wieder dunkler und härter, wodurch die für das heutige Engelsblut typische Mischung aus Dark-, Folk- und Industrial Rock mit dominant elektronischen Einflüssen entsteht. Darüber hinaus wird das Spektrum durch zahlreiche Songs bereichert, die eher dem klassischen Singer-Songwriter Prinzip folgen oder sich vereinzelten Elementen aus dem Hiphop, Blues und weiteren artfremden Genres bedienen.

Die Texte sind überwiegend in deutscher Sprache verfasst. Wenngleich auf den ersten Alben auch englischsprachige Lieder in zahlreicher Form vorhanden sind, so stellen sie heute eine seltene Ausnahme dar. Behandelt werden persönliche Erlebnisse, Alltagsprobleme, zwischenmenschliche Gefühlssituationen wie Liebe, Leid und Hass. Entgegen anderen Projekten und Bands der schwarzen Szene sind die Texte ausschließlich in moderner, neuhochdeutscher Sprache bis hinzu Umgangssprache verfasst, die Wortwahl ist direkter und weniger von Metaphorik besetzt als sonst üblich. Des Weiteren für das Projekt bezeichnend ist die helle Stimme Luikengas, die zwischen rauen und klaren Gesang variiert.

(Quelle: Musik Wiki)

 

Über Benjamin Luikenga

benniBenjamin Johannes Luikenga, geb. am 11.01.1983 in Leer, ist der Künstler hinter dem Projekt ENGELSBLUT.

Neben der Musik geht er einem ‚ordentlichen‘ Beruf als Informatiker nach. Des weiteren verausgabt er sich in den beiden Musikprojekten Mono:Poly und Birth Accident. In der Internetwelt ist er neben seiner Musik auch für seine Tätigkeiten in der Blogger- und Podcasting-Szene bekannt. Kurzzeitig bloggte er für das Unternehmen Commodore Gaming. Ende der Neunziger Jahre bis Mitte dieses Jahrzehnts unterhielt er mit dem ‚Hobbitground‚ eine der größten deutschen Tolkien-Communities, die im Zuge der ‚Herr der Ringe‘ – Verfilmungen Peter Jacksons durch die Besonderheit ihrer selbst (die Community bot ein virtuelles Hobbitdorf) einiges Medienecho ernten durfte.

Zuletzt war er Teil des Moderatoren-Teams des Spielecasts, dem Apfelklatsch und seines eigenen Podcast Projektes: Radio Tatooine.

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